KMF – Künstliche Mineralfasern

Umgangssprachlich wird Glaswolle (KMF) auch als, Steinwolle, Mineralwolle bezeichnet. Dieses Produkt findet man als Dämmmaterial, in Textilien, als Verstärkung von Kunststoffen und als Lichtleitfasern ihre Verwendung. In vielen Fällen wird KMF als Ersatz für Asbest verwendet, da sie ähnliche technische Eigenschaften besitzen. Viele Künstliche Mineralfasern sind gesundheitlich unbedenklich und sind daher mit dem RAL-Gütesiegel gekennzeichnet.


Allerdings Können bestimmte Künstliche Mineralfasern lungengängige Fasern freisetzen. Das ist Bei KMF, die bis etwa 2000 hergestellt wurden. Hier ist der Verdacht krebserzeugend zu sein nicht ausgeschlossen.

KMF – Künstliche Mineralfasern

Klassifizierung von KMF

Als KMF bezeichnet man verschiedenste anorganische Synthesefasern, die aus dermineralischen Schmelze über unterschiedliche Düsen- oder Schleuderverfahren gewonnen werden. Asbest hingegen ist natürlichen Ursprungs, und kommt als verfilzte, faserige Form mineralischer Silikate vor und wird aus dem asbestführenden Gestein gewonnen.

Sachkundige Mitarbeitet im Bereich TRGS 521

Als Betrieb im Bereich Schadstoffsanierung bieten unsere geschulten Mitarbeiter Arbeiten rund um den Bereich TRGS 521, dieser gilt zum Schutz der Beschäftigten und anderer Personen bei Abbruch, Sanierung- und Instandhaltungsarbeiten mit alter KMF, bei denen krebserzeugende eingestufte Faserstäube freigesetzt werden können.

Die arbeiten umfassen Baustelleneinrichtung, Demontage, Verpacken in Bigbags und Fachgerechte Entsorgung von KMF Künstliche Mineralfaser.

Entsorgung von Künstliche Mineralfaser

Es gibt Aktuelle kein Verwertunsverfahren für KMF von Baustellen, Nach Absprache mit den Hersteller kann KMF zurückgegeben werden. Auch kleinste Mengen an KMF sollten Ordentlich verpackt beispielsweise in Bigbags verpackt werden.

Verpunkungsmaterial sollte Reisefest und Staubdicht sein, zusätzlich sollte diese Behältnisse ordentlich gekennzeichnet werden. Ein Beispiel hierfür ist „Achtung Inhalt kann krebserzeugende Faserstäube freisetzen“. In vielen Landkreisen können Künstliche Mineralfasern am Wertstoffhof oder an der Deponie abgegeben werden. Auch wäre zu beachten, dass eine Entsorgung über den Bauschutt nicht zulässig ist.

Entsorgungsnachweis von KMF


Für private Haushalte oder geringere Mengen als 2.000 Kilogramm gefährliche Abfälle pro Jahr ist bei Privathaushalte nicht notwendig. Bei der Entsorgung größerer oder gewerblicher Mengen ist dagegen die Nachweisverordnung zu beachten. Daher sollten bei Arbeiten von Fachfirmen entsprechende Entsorgungsnachweise immer verlangt werden.

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